
Südlich von Tromostovje, rechts der Ljubljanica
Mestni trg (Stadtplatz)

Stari trg (Alter Platz)
Der Mestni trg verläuft parallel zur Ljubljanica nach Süden und geht in den Stari trg (Alter Platz oder Alter Markt) über, den ältesten Teil des mittelalterlichen Laibachs. Fast alle hier stehenden Häuser sind barock. Besonders sehenswert sind das Schweigerhaus (Nr. 11a) mit einer der schönsten spätbarocken Fassaden in Ljubljana und der Sitticherhof (Nr. 34). Hier steht seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder der Herkules-Brunnen. Es handelt sich um die moderne Interpretation eines im 18. Jahrhundert abgerissenen Barockbrunnens, dessen Herkules-Statue heute im Arkadengang des Rathauses ausgestellt ist.
Gornji trg (Oberer Platz)

Hinter dem Herkules-Brunnen beginnt der Gornji trg (Oberer Platz oder Oberer Markt). Er verläuft nach Südosten und führt zum Aufgang auf den Burgberg. Einige der hier stehenden Häuser haben mit ihren zur Straße hin gewendeten Dachfirsten ihre mittelalterliche Gestalt bewahrt. Die Mitte des Platzes wird von der St.-Florians-Kirche beherrscht.
Levstikov trg (Levstik-Platz)
Der Levstikov trg wurde von Jože Plečnik gestaltet. Vor der St.-Jakobs-Kirche steht eine Mariensäule, die im Jahre 1681 als Dank dafür, dass das Land von den Türken verschont blieb, errichtet wurde. Im Gruber-Palast auf der anderen Seite der Straße befindet sich heute das zentrale Staatsarchiv Sloweniens.
Südlich von Tromostovje, links der Ljubljanica
Welterbe „Jože Plečnik in Ljubljana“
Auf der linken Flussseite befindet sich die Mehrzahl der im UNESCO-Programm Die Werke von Jože Plečnik in Ljubljana – am Menschen orientierte Stadtgestaltung gewürdigten Bauten und urbanen Gestaltungen des berühmten slowenischen Architekten, wie die Uferpromenade Trnovski Pristan, die Trnovo-Brücke, der Platz der Französischen Revolution, die National- und Universitätsbibliothek, der Kongressplatz, sowie Zugang und Blick zur Schusterbrücke, zu den Drei Brücken und zum Zentralmarkt.
Breg
Über die Sankt-Jakobs-Brücke (Šentjakobski most) gelangt man nach Breg (slowenisch für Ufer) am linken Ufer der Ljubljanica. Das bedeutendste Gebäude in der Uferstraße ist das Zois-Palais.
Novi trg (Neuer Platz) und Turjaška ulica
Breg endet am Novi trg (Neuer Platz) (Neumarkt, früher Auerspergplatz)[5], an dem das Palais Lontovž, der Sitz der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste, steht. Der Platz wird im Westen durch die Gosposka ulica begrenzt und findet von dort über die kurze Turjaška ulica (Auersperggasse) Anschluss an die Vegova ulica. Die Turjaška ulica hieß bis 1928 Fürstenhofgasse nach dem Auerspergpalais, an dessen Stelle heute die Slowenische National- und Universitätsbibliothek steht.[6]
Hribar-Ufer und Dvorni trg (Burgplatz)
Nördlich des Novi trg folgen am Fluss die Čevljarska ulica, dann die Schusterbrücke und der Jurčičev trg (Jurčič-Platz) der nach Westen zur Židovska ulica und nach Norden zur Kreuzung von Židovska steza und Hribar-Ufer (Hribarjevo nabrežje) führt. Von Hribar-Ufer Richtung Norden gehen ab: Dvorni trg (Burgplatz), Kratka steza und Gledališka stolba, gefolgt von Fischersteg und Gerbertreppe (Gerberjevo stopnišče). Über den restliche Verlauf des Hribar-Ufers, parallel zur Wolfova ulica, kommt man zum Preserenplatz mit der Franziskanerkirche und dem Denkmal für France Preseren. Von dort führen die Drei Brücken zurück auf das rechte Flussufer zum Zentralmarkt von Ljubljana, dem Dom St. Nikolaus, dem Aufgang zum Laibacher Schloss und zum Stadtplatz.[7]
Siehe auch
Weblinks
Commons: Center District, Ljubljana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Stadtführer Ljubljanas Sehenswürdigkeiten auf visitljubljana.com
- Ein Spaziergang durch die Altstadt von Ljubljana auf visitljubljana.com
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Einzelnachweise
- Anonymus: Häuser-Verzeichnis der Landeshauptstadt Laibach. Zapisnik his dezelnega glavnega mesta ljubljanskega. Kleinmayr & Bamberg, 1877 (google.com [abgerufen am 14. Oktober 2022]).
- Zemljevid ulic v Ljubljani. Abgerufen am 14. Oktober 2022 (slowenisch).
- Damjan PRELOVŠEK: Francesco Coconi als Stadtbaumeister von Ljubljana. France Stele Institute of Art History, Ljubljana, abgerufen am 17. September 2022.
- Coconi, Francesco (med 1780 in 1789–1836) – Slovenska biografija. Abgerufen am 19. September 2022.
- Anonymus AC09891188: Der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach in der Zeit vom März 1869 bis März 1882 etc. Ig. v. Kleinmayr u. Ferd. Bamberg, 1882 (google.com [abgerufen am 1. Oktober 2022]).
- Zemljevid ulic v Ljubljani. Abgerufen am 1. Oktober 2022 (slowenisch).
- Geodetska uprava skupscine mesta Ljubljane (Hrsg.): Ljubljanske ulice. Ljubljana 1980 (ljubljana.si [PDF]).
Quelle und Lizenz
Dieser Text basiert auf dem Wikipedia-Artikel „Altstadt von Ljubljana“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Mai 2026, 03:27 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Altstadt_von_Ljubljana&oldid=267105889 (Abgerufen: 10. August 2026, 10:30 UTC). Der Wikipedia-Text wurde im September 2022 von Günter Ollenschläger (Wikipedia-Benutzer:Glewe) angelegt und unverändert übernommen. Er ist unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) verfügbar.
Stand: 10. August 2026