
Istrien liegt am Nordrand der Adriatischen Platte, die auch bei der Entstehung der umgebenden Gebirge, nämlich der Alpen, des Apennin und der Dinariden eine zentrale Rolle spielte. Diese Gebirgszonen entstanden bei der Kollision mit dem Eurasischen Kontinent. Heute ragen am Ostrand Istriens die Berge noch bis über 1400 m auf, die Gesteine stellen zu großen Teilen den Boden eines verschwundenen Ozeans dar. Daher dominieren Kalk- und Dolomit, Sandstein und Mergel (im Nordosten), was zur Bildung zahlreicher Höhlen in der Karstlandschaft geführt hat, aber auch dort, wo Kalk vorherrscht, zu Trockenheit. Infolgedessen konzentriert sich die menschliche Besiedlung auf die küstennahen Gebiete, zumal das umgebende Meer zu einem milden Klima beiträgt. Allerdings ist die Einwohnerzahl rückläufig, sie liegt oberhalb von 300.000.
Menschliche Spuren lassen sich über eine Million Jahre zurückverfolgen. Die früheste bäuerliche Lebensweise setzte um 5750 v. Chr. ein. Allerdings blieb die Besiedlung bis etwa 2000 v. Chr. dünn. Erst starke Zuwanderung ermöglichte nunmehr den Bau städteartiger Siedlungen und Festungsbauten. In der Bronzezeit entstanden regionale Herrschaftsstrukturen, es dominierten die Histrier, die Istrien den Namen gaben. Bis 177 v. Chr. eroberten die Römer die Halbinsel, die vollständig romanisiert wurde, was sich bis heute in zahlreichen Monumenten niederschlägt.
Epidemien, militärische Auseinandersetzungen und Bewegungen zahlreicher, nur partiell ethnisch geschlossener Gruppen führten zu einer Dezimierung der Bevölkerung im Frühmittelalter, in deren Verlauf die slawischen Zuwanderer das Hinterland zunehmend vereinnahmten, während die romanische Bevölkerung in den Küstenstädten lebte. Mit den Franken wurde das Gebiet zeitweise dem Patriarchat Aquileia zugeschlagen, womit das Hinterland politisch eigene Wege ging. Auch führte der Rückzug der Flottenmacht Byzanz zu einem Machtvakuum, dem Anwachsen lokaler Seefahrerstädte, die als Piraten wahrgenommen wurden, Kaperflotten der Sarazenen erschienen im 9. Jahrhundert auch vor Istrien, ebenso wie Ungarn (ab etwa 900).
Zwischen dem Königreich Ungarn und Venedig entspann sich ein langer Konflikt um die Herrschaft am Ostrand der Adria, wobei ab dem 11. Jahrhundert die Republik Venedig die Städte Istriens beherrschte (bis 1797). Über einen Reichsfürsten, den Patriarchen von Aquileia, versuchte das Römisch-deutsche Reich seinen Einfluss zu wahren – am Ende dominierten die Habsburger das istrische Hinterland. Nach 1797 beherrschten Österreich (bis 1866) und kurzzeitig unter Napoleon Frankreich das Gebiet.
Die Mehrheit der Bewohner sprach längst Kroatisch, mehr als jeder Vierte allerdings weiterhin Italienisch. Italien beanspruchte Istrien spätestens ab 1915, besetzte es 1918 als Teil des italienischen Staatsgebiets. Im Zweiten Weltkrieg verübten die Achsenmächte sowie Tito-Partisanen schwere Kriegsverbrechen. Bei Kriegsende wurde die Mehrheit der Italienischsprachigen gewaltsam vertrieben. Die Grenzziehung blieb noch Jahrzehnte umstritten; nach den Jugoslawienkriegen konnten sich auch Kroatien und Slowenien lange nicht über den genauen Grenzverlauf einigen. Heute wird das gemeinsame kulturelle Erbe hervorgehoben. Rund 60 % der Istrier sprechen Kroatisch, dann folgen Slowenisch (über 20 %) und Italienisch (mehr als 10 %), im Osten Istriens existieren zwei rumänische Sprachen, wobei Mehrsprachigkeit häufig ist. Wirtschaftlich dominiert heute der seit mehr als 200 Jahren geübte Tourismus. Landwirtschaft, insbesondere Wein und Olivenöl, spielt eine bedeutende Rolle. Die einst bedeutende Schiffbauindustrie spielt kaum noch eine Rolle.
Gliederung, Geologie
Die 537 km lange Küste ist tief gegliedert, einige Meeresarme wie der Limski-Kanal (zwischen Vrsar und Rovinj) oder die Bucht von Plomin-Fianona an der Ostküste Istriens reichen tief ins Innenland und haben fjordähnlichen Charakter.
Die höchste Erhebung auf Istrien ist der Berg Vojak (1401 m) im Učka-Gebirge. Die südliche Spitze der Halbinsel bildet das Naturschutzgebiet Kap Kamenjak (Capo Promontore – Rt Kamenjak oder auch Donji Kamenjak). Bedeutend ist auch der Nationalpark Brijuni. Vor Istriens Westküste liegen außerdem die Brijuni-/Brioni-Inseln, die Insel Cres an der Ostküste der Halbinsel.
Istriens Landschaft wird traditionell in drei natürliche Zonen eingeteilt, die nach visuellen Merkmalen allgemein als „weißes“, „graues“ und „rotes“ Istrien bezeichnet werden. Dabei umfasst das „Weiß-Istrien“ die nordöstlichen und südwestlichen Randgebiete eines Dreiecks, wo im Norden hochgelegene Karstgebiete liegen, die sich zwischen Sočerb bei Muggia und dem Učkagebirge bis in die Gegend der Stadt Labin erstrecken. Dazu gehören die „Istria montana“, das bergige Istrien, und die Ćićarija (Cicceria) die wegen ihrer Karstmorphologie auch als Tschitschenkarst (früher Tschitschenboden) bekannt ist. Das hier vorherrschende Gestein ist ein heller Kalkstein.[5][6]
Das „Grau-Istrien“ hingegen ist eine Mulde, die sich im Mittelteil der Halbinsel erstreckt, nämlich vom Golf von Triest zum Rašatal, um sich von Buzet bis Pazin zu erstrecken. Dieser Teil besteht aus felsigen Hügeln mit grauen Mergelböden aus dem Eozän. Diese erreichen Höhen bis maximal 600 m über dem Meeresspiegel und bilden den Flysch, der sich mit Sedimentgesteinen aus Meeresablagerungen abwechselt. Der mittlere Teil Istriens weist viele Lehmböden auf und wird nach dessen Farbe als Grau-Istrien bezeichnet. Dieses hügelige Land ist erheblich zerklüftet, sehr trocken, nur dünn besiedelt. Die prägenden Gesteine sind hier Sandsteine, Mergelgesteine und vereinzelt Brekzien.[6][7]

Die mit „Rot-Istrien“ bezeichnete und gering gewölbte Landschaft befindet sich im Süden und bildet ein Dreieck zwischen Kamenjak, dem Kap Savudrija (Punta Salvore) und dem Plomin-Tal. Auch hier gibt es Plateauflächen, doch sind sie von zahlreichen Taleinschnitten durchsetzt. Zwischen dem zentralen Teil und der westlichen Küstenzone erstreckt sich ein Kalksteinplateau mit aufliegenden Terra-rossa-Böden. Diese roten Böden gaben diesem Landesteil den Namen „Rot-Istrien“‘.[8][6] Nur wenige Schluchten schneiden in dieses Plateau mit einer Höhenlage zwischen 200 und 400 Metern ein. Die größten Einschnitte bilden der Fjord Limski-Kanal und das Mirna-Tal von der westlichen Küste ausgehend und die Raška Draga im Osten, die alle mit tektonischen Linien korrespondieren. In dieser Zone befinden sich Lagerstätten sehr dichter Kalksteine, die mindestens seit der römischen Epoche für Bausteine und Bildhauerzwecke genutzt werden. Die baulichen Zeugnisse der Römer in Pula sind überwiegend aus istrischen Kalksteinen errichtet worden. Der Steinbruch Vinkuran bei Pula wird deshalb auch als cava romana bezeichnet. Insbesondere die an der Westküste liegenden Abbaustellen lieferten über lange Zeit Baumaterial für Venedig. Später sind sie im gesamten Gebiet der Österreichisch-Ungarischen Monarchie zur Anwendung gekommen und wurden unter dem Sammelbegriff Karstmarmore in Konkurrenz zu den Werksteinen aus der Umgebung von Triest eingesetzt. Die ausgedehnten Terra-rossa-Vorkommen waren die Grundlage einer seit römischen Zeiten betriebenen Ziegelproduktion.
Während das rote und das weiße Istrien, bedingt durch geringen Regen und die Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes überwiegend trocken sind und eine entsprechende Vegetation aufweisen, ist das mergelhaltige Gebiet von Wasserläufen durchsetzt, denn der Boden lässt kaum Wasser durch. Dort befinden sich mit der Mirna (53 km), sowie den Flüssen Rižana, Raša und Dragonja die längsten Flüsse der Halbinsel. Die einzige zur Trinkwassergewinnung genutzte Talsperre im kroatischen Teil ist der Butoniga-Stausee im Zentrum der Halbinsel. Der Letaj-Staudamm im Lauf der Boljunčica konnte wegen ungünstigen hydrologischen Verhältnissen des Untergrunds die erhofften Ziele Hochwasserschutz und Bewässerungsaufgaben in der Landwirtschaft nicht erreichen.[9] Am Rande der slowenischen Stadt Koper befindet sich der kleine Vanganel-See, der dem Hochwasserschutz, der Fischzucht und der Naherholung dient.
Politische Gliederung
Der weitaus größte Teil Istriens gehört zu Kroatien, ein Teil des Nordens zu Slowenien und ein kleiner Landstrich um die Ortschaft Muggia zu Italien.
Der kroatische Teil Istriens bildet – mit Ausnahme des Gebietes um die Stadt Opatija, das zur Gespanschaft (Bezirk, Komitat) Primorje-Gorski kotar gehört (das alte Liburnien) – die Gespanschaft Istrien. Diese umfasst ein Gebiet von 2.813 km². Verwaltungssitz der Gespanschaft Istrien ist die im Landesinneren gelegene Stadt Pazin – Pisino – Mitterburg.
Bevölkerung und Sprachen

Wie ganz Kroatien, so ist auch Istrien von einer sehr starken Auswanderung und von Geburtenrückgang betroffen. Der Staat hat zwischen 2011 und 2021 fast 400.000 Einwohner verloren, die Bevölkerungszahl schrumpfte von 4,28 auf 3,89 Millionen. 1991 waren es noch 4,78 Millionen.[28] Im kroatischen Teil Istriens zählte man 195.794 Einwohner; 2001 waren es noch 206.344.[29]
Auf der Halbinsel leben rund 320.000 Menschen, davon der überwiegende Teil in der kroatischen Gespanschaft Istrien, die eine von 20 Gespanschaften Kroatiens darstellt. Bei den Einwohnern der Gespanschaft und den etwa 26.000 Bewohnern Istriens, die zwar nicht zur Gespanschaft, jedoch zu Kroatien gehören, handelt es sich mehrheitlich um Kroaten.
Im slowenischen Norden der Halbinsel handelt es sich mehrheitlich um Slowenen, von denen man auf Istrien etwa 80.000 zählte.
Auf der Halbinsel dominieren drei Sprachen, allen voran das Kroatische und das Slowenische. Besonders im Gebiet längs der Westküste gibt es eine größere italienische Minderheit, zu der vielleicht 25.000 Istrier gehören, das zu Italien gehörende Muggia zählt etwa 13.000 Einwohner. Das Venezianische, genauer gesagt, das Istro-Veneto (nicht das Italienische), das seit vielleicht einem Jahrtausend im Westen der Halbinsel gesprochen wird, ist seit 2021 Teil des nationalen immateriellen Kulturerbes Kroatiens.[30] In Slowenien bestehen sieben, in Kroatien 46 italienische Gemeinden, davon 42 auf Istrien.
Im Gebirgsland des nordöstlichen Istrien wird in einigen Ortschaften auch das Istrorumänische gesprochen. Diese Istrorumänen werden auf Kroatisch als Ćiribirci oder Ćići bezeichnet. Eine weitere sehr kleine Sprache stellt das Istriotische dar, ebenfalls eine romanische Sprache, die im Südwesten der Halbinsel gesprochen wird. Beide Sprachen weisen zusammen vielleicht 2000 Sprecher auf.
Istrien ist offiziell zweisprachig, nämlich slowenisch/italienisch in Slowenien und kroatisch/italienisch in Kroatien sowie italienisch/slowenisch im zu Italien gehörenden Teil der Halbinsel.
Der ganz überwiegende Teil der Istrier lebt in den Küstengebieten, während das Landesinnere nur dünn besiedelt ist. Die mit Abstand größten Städte Istriens waren laut dem Zensus von 2021 Pula im Süden mit rund 58.594 und das slowenische Koper im Norden mit etwa 26.000 Einwohnern. Es folgten Poreč (15.870), Rovinj (14.234), Umag (12.901) und Labin (12.426). Die kleinste Stadt ist Hum; sie gilt mit etwa 30 Einwohnern sogar als kleinste Stadt der Welt. Im Gegensatz zu Kroatien, wo die Bevölkerung stark zurückging, was auch für das Hinterland Istriens gilt, wuchsen die Küstenorte zum Teil stark an. So hatte Pula im Jahr 2001 erst 52.411 Einwohner gehabt.
Landwirtschaft, Weinbau, Olivenöl

Im nördlichen und mittleren Teil Istriens liegen die Orte meist auf markanten Hügeln, die Wirtschaft im Hinterland ist auf Agrarproduktion ausgerichtet. Binnenistrien ist dabei recht dünn besiedelt. Die wichtigsten Orte dort sind Motovun, Buzet, Buje sowie Grožnjan, das vor allem durch seine Künstlerkolonie sowie durch Musikaufführungen bekannt wurde.
Die Flächen für Weinanbau werden zunehmend ausgeweitet, vor allem werden der gelbe bis grünliche, leicht bittere Malvasia Istriana sowie der helle rote Teran oder Terrano gekeltert; um Momjan wächst der Muškat (Muskateller).
In der Gegend um Motovun werden Trüffel gefunden, die von manchen Kennern zu den besten der Welt gezählt werden. Auch der Kaiserling (Amanita caesarea) zählt zu den istrischen Pilzspezialitäten.
Olivenöl bleibt ein wichtiges Exportprodukt. Insgesamt werden 23 Olivensorten angebaut, wobei die Sortenvielfalt im Süden größer ist.[35]
Verkehr

Das Schienennetz stammt fast ausschließlich aus österreichischer Zeit. Die Hauptverbindung wurde 1876 als Istrianer Staatsbahn in Betrieb genommen und führt von Pula in Nordrichtung durch ganz Istrien bis zum Anschluss an das slowenische Eisenbahnnetz und zur Hauptstadt Ljubljana.
Die 18 Kilometer lange Bahnstrecke Triest–Hrpelje-Kozina wurde 1960 aufgrund der Grenzziehung zwischen Italien und Jugoslawien stillgelegt, soll aber möglicherweise wiederhergestellt werden. Derzeit befindet sich auf der ehemaligen Trasse ein Radweg. Von Trieste Centrale zum Bahnhof nach Koper und zum Bahnhof nach Hrpelje-Kozina existieren Busverbindungen. Bis 1935 bestand auch die schmalspurige Verbindung Triest – Parenzo (heute Poreč), häufig auch Parenzana bezeichnet.
Eine Schienenverbindung zum weiteren kroatischen Eisenbahnnetz bestand zu keinem Zeitpunkt, wurde aber nach der Unabhängigkeit Kroatiens zeitweise erwogen.
Bei Pula, Rijeka und Portorož existieren internationale Flughäfen. Der Flughafen Rijeka wird seit dem Jahr 2005 unter anderem von so genannten Billigfluggesellschaften angeflogen. Der Flughafen Pula ist auch für die Boeing 747 (Jumbo-Jet) ausgelegt. Der Flughafen Portorož verbindet den Norden der Halbinsel mit Italien und den slowenischen Flugplätzen; er ist einer von drei internationalen Flughäfen des Landes.
Geschichte
Demografie
Kroatischer Teil Istriens
Der kroatische und größere Teil Istriens (89 % der Halbinsel) gehört zur Gespanschaft Istrien. Der Hauptverwaltungssitz ist Pazin-Pisino-Mitterburg. Der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt ist allerdings Pula/Pola (57.053 Einwohner, 2012). Etwa 76 % der Einwohner, in der Gespanschaft Istrien, sind Kroaten. Die Gespanschaft Istrien ist in 10 Städte und 31 Gemeinden gegliedert und grenzt an die kroatische Gespanschaft Primorje-Gorski kotar (Kvarner/Rijeka) sowie an das Nachbarland Slowenien. Sie hat eine Fläche von 2.813 km² und ist damit eine der größeren 21 kroatischen Gespanschaften.
Zusammensetzung der Bevölkerung im kroatischen Teil Istriens nach Nationalitäten laut Volkszählung von 2001:[105]
| Ethnie | Anzahl | Prozent |
|---|---|---|
| Kroaten | 148.328 | 71,88 % |
| Italiener | 14.284 | 6,92 % |
| Serben | 6.613 | 3,20 % |
| Bosniaken | 3.077 | 1,49 % |
| Albaner | 2.032 | 0,98 % |
| Slowenen | 2.020 | 0,98 % |
| Deklaration im Sinne einer regionalen Zugehörigkeit* | 8.865 | 4,30 % |
Bei den regional Deklarierten handelt es sich nicht um eine Nationalität im rechtlichen Sinne, sondern eine regionale Bevölkerungszugehörigkeit.
| Gemeinde | ital. Name | Staat | Einw. | Italo-phon | Slawo-phon |
|---|---|---|---|---|---|
| Labin | Albona | Kroatien | 12.426 | 3,09 % | 92,62 % |
| Buje | Buie d’Istria | Kroatien | 5.340 | 39,66 % | 53,76 % |
| Novigrad | Cittanova d’Istria | Kroatien | 4.002 | 15,32 % | 77,59 % |
| Vodnjan | Dignano | Kroatien | 5.651 | 19,93 % | 73,16 % |
| Poreč | Parenzo | Kroatien | 17.460 | 6,42 % | 87,12 % |
| Buzet | Pinguente | Kroatien | 6.059 | 0,87 % | 96,63 % |
| Pazin | Pisino | Kroatien | 9.227 | 1,21 % | 97,56 % |
| Pula | Pola | Kroatien | 58.594 | 4,87 % | 88,38 % |
| Rovinj | Rovigno | Kroatien | 14.234 | 10,81 % | 81,85 % |
| Umag | Umago | Kroatien | 12.901 | 20,70 % | 72,87 % |
| Bale | Valle | Kroatien | 1.047 | 22,54 % | 75,36 % |
| Barban | Barbana d’Istria | Kroatien | 2.802 | 0,39 % | 99,21 % |
| Brtonigla | Verteneglio | Kroatien | 1.579 | 41,29 % | 52,83 % |
| Cerovlje | Cerreto | Kroatien | 1.745 | 0,46 % | 99,31 % |
| Fažana | Fasana | Kroatien | 3.050 | 4,66 % | 90,75 % |
| Gračišće | Gallignana | Kroatien | 1.433 | 0,28 % | 99,16 % |
| Grožnjan | Grisignana | Kroatien | 785 | 66,11 % | 29,17 % |
| Kanfanar | Canfanaro | Kroatien | 1.457 | 1,51 % | 96,23 % |
| Karojba | Caroiba del Subiente | Kroatien | 1.489 | 0,94 % | 97,99 % |
| Kaštelir-Labinci | Castellier Santa Domenica | Kroatien | 1.334 | 7,80 % | 88,23 % |
| Kršan | Chersano | Kroatien | 3.264 | 0,40 % | 94,49 % |
| Lanišće | Lanischie | Kroatien | 398 | n.p . | 98,99 % |
| Ližnjan | Lisignano | Kroatien | 2.945 | 8,05 % | 88,29 % |
| Lupoglav | Lupogliano | Kroatien | 929 | 0,32 % | 98,82 % |
| Marčana | Marzana | Kroatien | 3.903 | 0,74 % | 97,72 % |
| Medulin | Medolino | Kroatien | 6.004 | 3,05 % | 89,77 % |
| Motovun | Montona | Kroatien | 983 | 15,46 % | 81,28 % |
| Oprtalj | Portole d’Istria | Kroatien | 981 | 32,11 % | 65,04 % |
| Pićan | Pedena | Kroatien | 1.997 | 0,95 % | 98,05 % |
| Raša | Arsia | Kroatien | 3.535 | 2,63 % | 94,29 % |
| Sveta Nedelja | Santa Domenica d’Albona | Kroatien | 2.909 | 1,51 % | 97,32 % |
| Sveti Lovreč | San Lorenzo del Pasenatico | Kroatien | 1.408 | 1,49 % | 96,38 % |
| Sveti Petar u Šumi | San Pietro in Selve | Kroatien | 1.011 | 0,30 % | 99,21 % |
| Svetvinčenat | Sanvincenti | Kroatien | 2.218 | 1,17 % | 97,16 % |
| Tinjan | Antignana | Kroatien | 1.770 | 0,79 % | 98,59 % |
| Višnjan | Visignano | Kroatien | 2.187 | 8,78 % | 89,44 % |
| Vižinada | Visinada | Kroatien | 1.137 | 8,36 % | 90,59 % |
| Vrsar | Orsera | Kroatien | 2.703 | 2,96 % | 90,75 % |
| Žminj | Gimino | Kroatien | 3.447 | 1,28 % | 97,80 % |
| Koper | Capodistria | Slowenien | 47.539 | 2,20 % | n.p. |
| Izola | Isola | Slowenien | 14.549 | 4,30 % | n.p. |
| Piran | Pirano | Slowenien | 16.758 | 7,00 % | n.p. |
| Lovran | Laurana | Kroatien | 3.987 | 1,71 % | 92,65 % |
| Mošćenička Draga | Draga di Moscenica | Kroatien | 1.641 | 0,91 % | 95,67 % |
| Opatija | Abbazia | Kroatien | 12.719 | 4,64 % | 93,81 % |
Slowenischer Teil Istriens
Die Adriaküste Sloweniens misst von der italienischen Grenze bei dem slowenischen Ort Ankaran bis zur kroatischen Grenze im Dragonja-Tal etwa 46 km. Dieser Teil unterliegt heute der Region Primorska im slowenischen Küstenland. Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum ist Koper (50.000 Einwohner), etwa 20 km südlich von Triest (slow./kroat. Trst) in Italien.
Weblinks
Commons: Istrien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Einzelnachweise
Hauptartikel: Wikipedia-Artikel Istrien, Einzelnachweise
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